Besucher

0 Mitglied(er) und 18 Gäste online

Besucherzähler

mod_vvisit_countermod_vvisit_countermod_vvisit_countermod_vvisit_countermod_vvisit_countermod_vvisit_counter
mod_vvisit_counterHeute390
mod_vvisit_counterGestern1052
mod_vvisit_counterDiese Woche390
mod_vvisit_counterLetzte Woche7473
mod_vvisit_counterDiesen Monat21766
mod_vvisit_counterLetzten Monat29545
mod_vvisit_counterSeit Ende 2008:563234
Syringomyelie - Was ist das? PDF Drucken E-Mail
(17 Bewertungen, Durchschnitt 3.65 von 5)
Geschrieben von: Monika Wiese   
Die Syringomyelie ist eine Rückenmarkserkrankung, bei der sich innerhalb der Nervenzellen im Rückenmark, bevorzugt im Rückenmark des Hals- und Brustwirbelbereichs, mit Flüssigkeit gefüllte Höhlen (Syring) bilden. In diesen Höhlen sind keine funktionsfähigen Nervenzellen mehr vorhanden, so dass es langfristig zu Ausfallerscheinungen kommt.
Der Schweregrad, der Erkrankung insbesondere auch das Fortschreiten der Krankheitszeichen, sind individuell sehr unterschiedlich ausgeprägt.

Was ist die Ursache ?

Die Syringomyelie ist keine eigenständige Erkrankung, sondern wird durch verschiedene Ursachen ausgelöst:
Verletzungen der Wirbelsäule und des Rückenmarks, Tumore in/am Rückenmark, Narben oder Verletzungen der Rückenmarkshaut, nach Infektionserkrankungen (Meningitis, Borreliose usw.),Verletzungen, oder aber durch embrionale Entwicklungsstörungen, wie:
Arnold-Chiari-Malformation, Spina bifida,Tethered cord, Hippel - Lindau - Syndrom, Klippel - Feil - Syndrom, Dandy - Walker - Syndrom, Meckel -Gruber - Syndrom, Dysrhaphie - Syndrom, Porencephalie, Hydrocephalus, Schmetterlingswirbel uvm.
Alle Ursachen, ob angeboren oder erworben führen zur Störung des Liquorflusses, was dann zur Bildung einer Syring führen kann.

Die Diagnostik !

Syringomyelie ist nur durch Kernspin-Tomographie-Aufnahmen zu 100% diagnostizierbar!

Typische Krankheitszeichen ?

Die Syringomyelie hat viele verschiedene Krankheitszeichen, die je nach Lage des Syring unterschiedlich sind, zum Beispiel:
Scharfe,brennende, dumpfe Schmerzen, Druckgefühl in den Körperteilen unterhalb und oberhalb des Syring, Verlust des Temperaturgefühls auf Teilen der Haut, Störungen der Tiefensensibilität/Lagesinns (man weiß nicht mehr wo Arme oder Beine sind), Kribbeln in den Gliedmaßen, Krämpfe, Muskelspasmen, Lähmungserscheinungen, unruhige Beine, Taubheitsgefühl, Kopfschmerzen(wie Migräne), Gangunsicherheit, Schwindel, Kraftlosigkeit, Erschöpfungsanfälle, Koordinationsprobleme, Schluckbeschwerden, Sehstörungen, Hörstörungen, Sprachstörungen, Inkontinenz von Blase und Darm, Lähmung von Blase und Darm, Impotenz, Empfindungsstörungen, Ermüdungszustände, Schlaflosigkeit, Hormonelle- und Blutbildveränderungen uvm.

Gibt es Folgeerkrankungen ?

Je nach Lage des Syring kann es u.a. zur Mangelversorgung der Muskulatur, der Knochen und der Trophik kommen. Das kann dann unter Umständen zu Spondylose, Skoliose, Bandscheibenschwund, Wirbelkörperschäden, Muskelschwund, Atrophie, Polyneuropathie, Knorpelschäden, Knorpelschwund, Buckelbildung, geschwollene Hände, Füße usw., Gestörte Schweißabsonderung, postoperative Infektionen, depressiven Verstimmungen, führen.

Kann man Syringomyelie behandeln ?

Syringomyelie und ihre Symptome ist nicht, neurologisch bzw. medikamentös, behandelbar.
In der Neurochirurgie hat man zur Zeit die Möglichkeiten der Punktion des Syring, die operative Beseitigung oder Begrenzung der ursächlichen Schäden am Rückenmark, Shunt - Implatation (dazu wird ein Drainageröhrchen in den Syring eingesetzt, dessen Ende außerhalb des Rückenmarks liegt, so dass die Flüssigkeit abfließen kann).
Die Shunt OP hat den Nachteil, dass Nervengewebe zerstört wird und das Rückenmark beschädigt wird. Sowohl das Vorhandensein des Shunts als auch die Schädigung des Rückenmarks können dann zur Bildung weiterer Höhlen führen.
Die Beseitigung oder Begrenzung der ursächlichen Schäden, hat sich als die sinnvollste Behandlungsmethode erwiesen!

Prognose: Eine OP führt nicht zu einer Heilung, sondern kann nur der Versuch sein ein Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern. Eingetretene Schäden sind kaum zu beheben und selbst nach einer scheinbar erfolgreiche OP kann sich u.U. die Krankheit weiter verschlechtern, wenn sie nicht von einem auf diesem Gebiet erfahrenen Neurochirurgen korrekt durchgeführt wurde. Außerdem ist das OP-Risiko nicht außer Acht zu lassen.

Begleitende Therapien: Akupunktur der Beruhigungspunkte, Entspannungstherapien, Krankengymnastik nach PNF, Massagen, Voijta, Osteopathie, Craniosacrale Therapie, Bewegungstherapie, Aquajogging, Walking.

 

Kommentare  

 
0 # Ingeborg Müller 2011-08-23 09:04
Ich leide unter dem Klippel-Feil-Syndrom.
Z.Z. leide ich unter großen Schweißausbrüch en, geschw. Hände,Lähnung
Darm, Seh-und. Hörstörungen.
Ich müßte gerne ob ich mich an einen
Neuchiorologen oder Orthopäden wenden soll.
Vielen dank für Ihre Mühe. I. Müller
Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren
 

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren