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Geschrieben von: Robert
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Die spinale Arachnoidalzyste gilt als seltener Befund, obwohl diese Diagnose viel öfter gestellt werden könnte.
Denn die Veränderungen werden oftmals falsch und nicht überprüft sogenannten Artefakten (Kunstprodukte, hierbei als Störungen im MRT-Bild), Gefäßkonvulten oder sogenannten Fluß- oder Strömungsphänomenen zugeordnet.
Dies führt dann zu keiner weiterführenden Diagnostik und kann trotz einer weiterhin ungeklärten Symptomatik zur Verschlechterung des Zustandes und zur Frustration beim Patienten führen.
Überdurchschnittlich ist zu den spinalen Arachnoidalzysten eine Syringomyelie vergesellschaftet.
Übersehene Befunde mit spinaler Arachnoidalzyste ohne Syringomyelie sind demnach noch häufiger anzutreffen.
Ob nach dieser Logik immer noch von einer so seltenen Erkrankung gesprochen werden kann, also wenn selbst in der Literatur regelhaft vom übersehenen Befund gesprochen wird, darf somit in Frage gestellt werden.
Hierzu ein paar Beispiele:
So findet sich auf der dritten Jahrestagung der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft vom 27. - 28. November 2008 bei der Posterbegehung folgender Hinweis:
Posterbegehung und Special Poster Sessions
Section II – Bildgebung/Navigation
P 23
Intradurale spinale Arachnoidalzysten ohne Syringomyelie – Eine oft übersehene Diagnose
U.M. Mauer, A. Geiger, U. Kunz (Ulm)
3. Jahrestagung der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft
Auf der 56. Jahrestagung 2005 der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie e. V. (DGNC) wurde zu diesem Thema ebenfalls referiert:
Objective. Spinale intradurale Arachnoidalzysten können im Zusammenhang mit traumatischen Einflüssen oder einer meningealen Entzündung stehen und führen zu langsam fortschreitenden, aber oft schwankenden neurologischen Symptomen. Sie lassen sich leicht auch bei sorgfältiger Überprüfung der Magnet-Resonanz-Bilder übersehen (MRT). Dieses Papier beschreibt die neuroradiologische Diagnose, Behandlung und das Ergebnis...
56. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie e. V. (DGNC)
Und hier ein Auszug aus der Literatur, der im Kern zur oft übersehenen Diagnose fast immer so auch woanders zu finden ist:
Abstract. Wir berichten über zwei Fälle von spinalen intraduralen Arachnoidalzysten im Bereich der Brustwirbelsäule, die sich mit langjährigen Symptomen wegen einer Kompression des Rückenmarks und den dazu entsprechenden MRT-Befunden präsentierten, und diese zunächst einmal außer Acht gelassen wurden. Aufgrund der Seltenheit der Erkrankung und wegen der subtilen Veränderungen im MRT, gab es eine Verzögerung bei der Diagnostik. In diesem Bericht betonen wir den Wert der MRT und CT-Myelographie zur Beobachtung dieser Erkrankung, und die Notwendigkeit die enge Korrelation zum Fortschreiten des klinischen Bildes damit erkennen zu können.
SpringerLink - Spine Arachnoid cyst Imaging CT myelography MRI
A thoracic intradural arachnoid cyst presenting as an intradural extramedullary mass highly suggestive of psammoma on myelogram and myelo-CT is reported in a 34-year-old female. High densities of the cyst were related to collection of contrast media within the cyst. However MR examination of the thoracic spinal cord including sagittal T1 (without and with contrast) and T2 studies failed to demonstrate the mass...
Thoracic intradural arachnoid cyst: Possible pitfalls with myelo-CT and MR
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