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Geschrieben von: Robert
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Bei den spinalen Arachnoidalzysten oder spinalen meningealen Zysten handelt es sich um innerhalb der Wirbelsäule (intraspinal), aber außerhalb des Rückenmarks (extramedullär) gelegene, mit Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit (Liquor cerebrospinalis) gefüllte Zysten. Die spinale intradurale Arachnoidalzyste ist öfter mit einer Syringomyelie vergesellschaftet.
Da die Einstufung der Zysten in der Literatur undeutlich, verwirrend und in bestimmten Kategorien histologisch irreführend war, wurde 1988 von der Universitätsklinik für Neurochirurgie des George Washington Medical Centers unter Leitung von Michael W. Nabors die gleichnamige bis heute gültige Nabors-Klassifikation vorgeschlagen:
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Typ 1 - Extradurale menigeale (Arachnoidal) Zyste ohne darin enthaltener Nervenwurzel.
1a - Extradurale meningeale Zyste.
1b - Okkulte sakrale Meningozele.
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Typ 2 - Extradurale meningeale Zyste mit darin enthaltener Nervenwurzel = Perineuriale Zyste, Tarlov Zyste, Wurzeltaschenzyste.
Die primäre bzw. angeborene extradurale Arachnoidalzyste ist meist an der dorsalen und dorsolateralen Fläche der unteren BWS angelegt.
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Typ 3 - Intradurale Arachnoidalzyste, Spinale intradurale Zyste, Meningeales Divertikel
Die primäre bzw. angeborene intradurale Arachnoidalzyste ist meist an der Rückseite der mittleren BWS zu lokalisieren.
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Aus der Neurochirurgischen Abteilung (Leiter P. D. Dr. H. Krayenbühl)
der Chirurgischen Universitätsklinik Zürich
(Direktor: Prof. Dr. A. Brunner)
Über spinale und intrakranielle Arachnoiditiden
Von GERHARD WEBER
Mit Unterstützung eines Stipendiums der Rockefeller-Foundation.
Mit freundlicher Genehmigung durch den Anbieter und Rechteinhaber:


1944: published under
Monatsschrift für Psychiatrie und Neurologie
Vol. 109, No. 4-6, 1944
Übertragener Textauszug aus folgender Quelle, die als gescanntes Bilddokument aus dem Originalwerk vorliegt:
Article (PDF 4644 KB)
I. Einleitung
Neben den akuten und chronischen diffusen entzündlichen Erkrankungen der weichen Rückenmarks- und Hirnhäute kommen auch umschriebene chronische, teils mehr proliferative, teils entzündliche Veränderungen vor. Sie werden unter dem von Stookey vorgeschlagenen Namen der Arachnoiditis chronica circumscripta adhaesiva oder cystica zusammengefasst. Mancherorts gehen sie auch unter der Bezeichnung Meningitis chronica circumscripta. Diese Arachnoiditiden geben je nach ihrem Sitz, der alle möglichen Bereiche der Rückenmarks- oder Gehirnoberfläche betreffen kann, Anlass zu Krankheitsbildern, die differentialdiagnostisch vor allem gegen Tumorsymptome abgegrenzt werden müssen (Stookey, Feiler, Metzger, Vincent). Der Begriff der Arachnoiditis circumscripta oder adhaesiva ist ein makroskopisch pathologisch anatomischer. Es werden damit alle die Zustände zusammengefasst, die mit einer umschriebenen Verdickung und weißlichen Verfärbung oder mit stärkeren Adhäsionen oder einer deutlichen Zystenbildung der Arachnoidea einhergehen. Er ist geeignet, einen Operationsbefund schlagwortartig zu skizzieren, sagt aber nichts über die Faktoren aus, die zur Entstehung der Arachnoiditis geführt haben. Ihre Ätiologie ist eine ganz verschiedenartige. Klinisch bleibt die Ursache häufig ungeklärt. Oft kommt man über eine mehr oder weniger wahrscheinliche Hypothese nicht hinaus.
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Geschrieben von: Robert
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Die spinale Arachnoidalzyste gilt als seltener Befund, obwohl diese Diagnose viel öfter gestellt werden könnte.
Denn die Veränderungen werden oftmals falsch und nicht überprüft sogenannten Artefakten (Kunstprodukte, hierbei als Störungen im MRT-Bild), Gefäßkonvulten oder sogenannten Fluß- oder Strömungsphänomenen zugeordnet.
Dies führt dann zu keiner weiterführenden Diagnostik und kann trotz einer weiterhin ungeklärten Symptomatik zur Verschlechterung des Zustandes und zur Frustration beim Patienten führen.
Überdurchschnittlich ist zu den spinalen Arachnoidalzysten eine Syringomyelie vergesellschaftet.
Übersehene Befunde mit spinaler Arachnoidalzyste ohne Syringomyelie sind demnach noch häufiger anzutreffen.
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Geschrieben von: Robert
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Fallbeschreibung zu einer nicht klassifizierten Skoliose hauptsächlich der Brustwirbelsäule.
Im Verlauf und an den Übergängen des fehlgebildeten Abschnittes war auch die auffällige Weitung des Duralsackes und die raumfordernde, intradurale Arachnoidalzyste zu finden.
Genau wie bei anderen spinalen Erkrankungen, wie z.B. der Syringomyelie, kann nun auch hier ein assoziativer Verdacht geäußert werden.
Wegen der in Relation gesehen zu seltenen Erkrankungen betreffend spinaler Zysten, gibt es leider nur ungenügende Informationen.
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