Medizinisches Glossar
Es sind 16 Einträge im Lexikon.S
| Begriff | Definition |
|---|---|
| Spinale meningeale Zysten |
Bei den spinalen meningealen Zysten (spinale Arachnoidalzysten) handelt es sich um innerhalb der Wirbelsäule (intraspinal), aber außerhalb des Rückenmarks (extramedullär) gelegene, mit Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit (Liquor cerebrospinalis) gefüllte Zysten. Sie können angeboren oder erworben sein. Letztere entstehen durch frühere Verletzung, Operation, Infektion oder Blutung und werden auch als Subarachnoidalzysten bezeichnet. Kongenitale (angeborene) arachnoidale Zysten entwickeln sich aus Divertikeln der Arachnoidea und werden als Missbildungen angesehen. Sie kommunizieren mit dem subarachnoidalen Raum und vergrößern sich durch Ventilmechanismen. Eine direkte Kommunikation ist aber nicht unbedingt nachweisbar. Spinale meningeale Zysten werden manchmal auch als nichtdysraphische Fehlbildungen beschrieben. |
| Spinalganglion |
Das Spinalganglion (Ganglion spinale) als Dorsalganglion oder Hinterwurzelganglion ist ein innerhalb des Wirbelkanals gelegener Nervenknoten (Ganglion) und hat die Größe eines Korns. Es ist eine Ansammlung von Nervenzellkörpern der zuführenden sensiblen (afferenten) Nervenfasern zum Rückenmark. Es liegt innerhalb des Foramen intervertebralis in der hinteren Wurzel des jeweiligen Segmentes. Pro Rückenmarksegment ist beidseits ein Spinalganglion ausgebildet. |
| Spinalnerv |
Der Spinalnerv besteht aus einer Vereinigung der motorischen Vorderwurzel und der sensiblen Hinterwurzel, die zusammen durch das Foramen intervertebrale treten. Kurz nach Verlassen des Wirbelkanals teilt sich der Spinalnerv in einen vorderen Ast (Ramus ventralis) und einen hinteren Ast (Ramus dorsalis). |


















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