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Medizinisches Glossar

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Begriff Definition
Radikulopathie

Die Radikulopathie ist die Schädigung einer Nervenwurzel, die häufig von Rückenschmerzen und einer Beeinträchtigung der Nervenfunktion (Empfindungsstörungen, Lähmungserscheinungen) begleitet wird. Symptome: Starke Schmerzen, die entsprechend dem Versorgungsgebiet der Nervenwurzel (segmental) bis ins Bein oder den Arm (Schulter-Arm-Schmerz) ausstrahlen können. Weiter ist eine Ausstrahlung der Schmerzen in den Brustkorbbereich entlang der Zwischenrippennerven möglich. Rückenschmerzen, auch mit Verspannung der Rückenmuskulatur. Taubheits- und Gefühlsstörungen in den Versorgungsgebieten der Nerven (Hypästhesie (= abgeschwächtes Empfindungsvermögen), Hyperästhesie (= gesteigertes Empfindungsvermögen) bis hin zu Allodynie (= Berührungsschmerz), Hyperpathie (= schmerzhafte Überempfindlichkeit gegenüber allen örtlichen Reizen), Kribbeln,etc.). Muskelschwächen und -lähmungen (Paresen). Reflexabschwächungen und –ausfälle. Lähmungen im Genital- und/oder Analbereich verbunden mit Blasen- bzw. Darmschwäche.