| Die moderne Alternative zur Myelographie |
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| Geschrieben von: Monika Wiese | |
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Magnetresonanztomografie der Wirbelsäule in Kombination mit einer EKG-gesteuerten dynamischen Liquorpulsationsstudie. Es handelt sich dabei um eine etablierte, jedoch äußerst aufwendige Spezialuntersuchung, in deren Verlauf über die normale Bildgebung hinaus die Flussbewegung des Nervenwassers (Liquor) in Kopf und/oder Rückenmarkskanal bildhaft sichtbar gemacht wird. Diese Untersuchung ist zur gezielten Darstellung und Lokalisation der Ursachen einer gestörten Liquor-Zirkulation notwendig. Derartige Zirkulationsstörungen sind oft Folge von feinsten, selbst nicht darstellbaren Membranen oder Verklebungen zwischen den Blättern der spinngewebsartigen Hirnhäute, die dazu führen, dass der so behinderte Fluss des Liquors sich "einen anderen Weg bahnt". Dies kann zu sehr ausgedehnten Höhlenbildungen im Rückenmark führen, die als Syringomyelien oder Syrinx bezeichnet werden. In der Konsequenz kann eine derartige Höhlenbildung raumfordernd wirksam werden wie ein Tumor und in Abhängigkeit von der Höhenlokalisation Symptome verursachen, die von Empfindungsstörungen der Hände bis hin zu einer vollständigen Querschnittlähmung reichen können. Die Therapie besteht in einer operativen Wiederherstellung der normalen Flussverhältnisse, so weit möglich. Unabdingbar ist hierzu eine exakte Höhenlokalisation nicht nur der Syrinx sondern vor allem der Flussbehinderung. Zwischen beiden besteht eine schlecht vorhersagbare Assoziation. Nicht selten ist eine Flussbehinderung im Halswirbelsäulen-Bereich Ursache einer 15-20 cm tiefer gelegenen Syringomyelie.
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